Die Wahlen fanden am 1. März 1930 statt und brachten den Sieg für Júlio Prestes, der 1.091.709 Stimmen erhielt, gegenüber 742.794 Stimmen für Getúlio Vargas. Bemerkenswerterweise erhielt Vargas fast 100 % der Stimmen in Rio Grande do Sul.
Gandhi sandte am 2. März ein Ultimatum in Form eines höflichen Briefes an den Vizekönig von Indien, Lord Irwin. Ein junger linker britischer Quäker namens Reg Reynolds überbrachte den Brief. Gandhi verurteilte in dem Brief die britische Herrschaft und beschrieb sie als "einen Fluch", der "die stummen Millionen durch ein System fortschreitender Ausbeutung und durch eine ruinös teure militärische und zivile Verwaltung verarmt hat... Er hat uns politisch in die Leibeigenschaft getrieben." Gandhi erwähnte in dem Brief auch, dass der Vizekönig ein Gehalt erhielt, das "über fünftausendmal so hoch war wie das durchschnittliche Einkommen Indiens". Britische Gewalt, so versprach Gandhi, würde durch indische Gewaltlosigkeit besiegt werden.
Die Wahlen fanden am 1. März 1930 statt und brachten den Sieg für Júlio Prestes, der 1.091.709 Stimmen erhielt, gegenüber 742.794 Stimmen für Getúlio Vargas. Bemerkenswerterweise erhielt Vargas fast 100 % der Stimmen in Rio Grande do Sul.
Gandhi sandte am 2. März ein Ultimatum in Form eines höflichen Briefes an den Vizekönig von Indien, Lord Irwin. Ein junger linker britischer Quäker namens Reg Reynolds überbrachte den Brief. Gandhi verurteilte in dem Brief die britische Herrschaft und beschrieb sie als "einen Fluch", der "die stummen Millionen durch ein System fortschreitender Ausbeutung und durch eine ruinös teure militärische und zivile Verwaltung verarmt hat... Er hat uns politisch in die Leibeigenschaft getrieben." Gandhi erwähnte in dem Brief auch, dass der Vizekönig ein Gehalt erhielt, das "über fünftausendmal so hoch war wie das durchschnittliche Einkommen Indiens". Britische Gewalt, so versprach Gandhi, würde durch indische Gewaltlosigkeit besiegt werden.