Im Jahr 529 setzte Justinian eine zehnköpfige Kommission unter dem Vorsitz von Johannes dem Kappadokier ein, um das römische Recht zu überarbeiten und eine neue Kodifizierung von Gesetzen und Auszügen aus juristischen Schriften zu erstellen, die als „Corpus Juris Civilis“ oder Justinianischer Kodex bekannt wurde.
Obwohl der Polytheismus seit mindestens der Zeit Konstantins im 4. Jahrhundert staatlich unterdrückt wurde, war die traditionelle griechisch-römische Kultur im Ostreich des 6. Jahrhunderts immer noch einflussreich.
Hellenistische Philosophie begann allmählich mit der neueren christlichen Philosophie zu verschmelzen. Philosophen wie Johannes Philoponos griffen neben christlichem Denken und Empirismus auch auf neuplatonische Ideen zurück. Aufgrund des aktiven Heidentums ihrer Professoren schloss Justinian 529 die neuplatonische Akademie.
Andere Schulen bestanden in Konstantinopel, Antiochia und Alexandria weiter, die die Zentren von Justinians Reich waren.
Im Jahr 529 setzte Justinian eine zehnköpfige Kommission unter dem Vorsitz von Johannes dem Kappadokier ein, um das römische Recht zu überarbeiten und eine neue Kodifizierung von Gesetzen und Auszügen aus juristischen Schriften zu erstellen, die als „Corpus Juris Civilis“ oder Justinianischer Kodex bekannt wurde.
Obwohl der Polytheismus seit mindestens der Zeit Konstantins im 4. Jahrhundert staatlich unterdrückt wurde, war die traditionelle griechisch-römische Kultur im Ostreich des 6. Jahrhunderts immer noch einflussreich.
Hellenistische Philosophie begann allmählich mit der neueren christlichen Philosophie zu verschmelzen. Philosophen wie Johannes Philoponos griffen neben christlichem Denken und Empirismus auch auf neuplatonische Ideen zurück. Aufgrund des aktiven Heidentums ihrer Professoren schloss Justinian 529 die neuplatonische Akademie.
Andere Schulen bestanden in Konstantinopel, Antiochia und Alexandria weiter, die die Zentren von Justinians Reich waren.