Die kaiserliche Regierung entschied sich heimlich für eine weitere Konfrontation mit den Franzosen
Nach vier Jahren an der Seitenlinie suchte Österreich einen weiteren Krieg mit Frankreich, um seine jüngsten Niederlagen zu rächen. Österreich konnte nicht auf russische Unterstützung zählen, da sich letzteres 1809 im Krieg mit Großbritannien, Schweden und dem Osmanischen Reich befand. Obwohl Erzherzog Karl warnte, dass die Österreicher nicht bereit für eine weitere Kraftprobe mit Napoleon seien – eine Haltung, die ihn in die sogenannte "Friedenspartei" brachte –, wollte er auch nicht, dass die Armee demobilisiert wurde. Am 8. Februar 1809 hatten die Befürworter des Krieges schließlich Erfolg, als die kaiserliche Regierung heimlich eine weitere Konfrontation mit den Franzosen beschloss.
