Erster Japanisch-Chinesischer Krieg
Das Massaker von Port Arthur
Stadtbezirk Lüshunkou, Dalian, Liaoning, China
Die japanischen Streitkräfte begründeten ihr Vorgehen damit, dass sie beim Einmarsch in die Stadt auf verstümmelte Überreste japanischer Soldaten gestoßen seien, und begingen während des Massakers von Port Arthur zügellose Tötungen an Zivilisten, wobei unbestätigte Schätzungen von Tausenden ausgehen. Ein Ereignis, das damals weltweit mit Skepsis betrachtet wurde, da man es kaum für möglich hielt, dass die Japaner zu solchen Taten fähig waren, die eher wie übertriebene propagandistische Erfindungen der chinesischen Regierung wirkten, um die japanische Hegemonie zu diskreditieren. In Wirklichkeit war sich die chinesische Regierung selbst unsicher, wie sie reagieren sollte, und leugnete zunächst den Verlust von Port Arthur an die Japaner vollständig.
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