Heiliges Römisches Reich
Investiturstreit mit Heinrich IV.
(Heutiges Italien)
Könige setzten häufig Bischöfe in Verwaltungsangelegenheiten ein und bestimmten oft, wer für kirchliche Ämter ernannt werden sollte. Im Zuge der Cluniazensischen Reformen wurde dieses Eingreifen vom Papsttum zunehmend als unangemessen angesehen. Der reformorientierte Papst Gregor VII. war entschlossen, sich solchen Praktiken zu widersetzen, was zum Investiturstreit mit Heinrich IV. (reg. 1056–1106), dem römisch-deutschen König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, führte.
Kann Fehler enthalten.
