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Heiliges Römisches Reich

Rudolfs Tod (Rudolf I. von Deutschland)

Sonntag Jul 15, 1291
Speyer, Deutschland, Heiliges Römisches Reich

Nach Rudolfs Tod im Jahr 1291 waren Adolf und Albert zwei weitere schwache Könige, die nie zum Kaiser gekrönt wurden. Adolf von Deutschland (ca. 1255 – 2. Juli 1298) war ab etwa 1276 Graf von Nassau und von 1292 bis zu seiner Absetzung durch die Kurfürsten im Jahr 1298 gewählter König von Deutschland (römisch-deutscher König). Er wurde nie vom Papst gekrönt, was ihm den Titel eines Heiligen Römischen Kaisers gesichert hätte. Er war der erste körperlich und geistig gesunde Herrscher des Heiligen Römischen Reiches, der jemals ohne päpstliche Exkommunikation abgesetzt wurde. Adolf starb kurz darauf in der Schlacht bei Göllheim im Kampf gegen seinen Nachfolger Albert von Habsburg. Albert I. von Deutschland (Juli 1255 – 1. Mai 1308), der älteste Sohn von König Rudolf I. von Deutschland und seiner ersten Frau Gertrud von Hohenberg, war ab 1282 Herzog von Österreich und der Steiermark und von 1298 bis zu seiner Ermordung König von Deutschland.

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