Glühlampe
Sándor Just und der Kroate Franjo Hanaman erhielten ein ungarisches Patent für eine Wolframfadenlampe
Ungarn
Am 13. Dezember 1904 erhielten der Ungar Sándor Just und der Kroate Franjo Hanaman ein ungarisches Patent (Nr. 34541) für eine Wolframfadenlampe, die länger hielt und helleres Licht gab als der Kohlefaden. Wolframfadenlampen wurden erstmals 1904 von der ungarischen Firma Tungsram vermarktet. Dieser Typ wird in vielen europäischen Ländern oft als Tungsram-Glühbirne bezeichnet. Das Füllen einer Glühbirne mit einem Inertgas wie Argon oder Stickstoff verlangsamt die Verdampfung des Wolframfadens im Vergleich zum Betrieb im Vakuum. Dies ermöglicht höhere Temperaturen und damit eine höhere Effizienz bei geringerer Verkürzung der Lebensdauer des Fadens.
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