1Geburt

Planck wurde in Kiel, Holstein, als Sohn von Johann Julius Wilhelm Planck und dessen zweiter Frau Emma Patzig geboren.

2Ausbildung

1867 zog die Familie nach München, und Planck besuchte das Maximiliansgymnasium, wo er unter die Obhut von Hermann Müller kam, einem Mathematiker, der sich für den Jugendlichen interessierte und ihn in Astronomie, Mechanik sowie Mathematik unterrichtete. Von Müller lernte Planck erstmals das Prinzip der Energieerhaltung kennen. Planck machte seinen Abschluss vorzeitig im Alter von 17 Jahren. So kam Planck erstmals mit dem Gebiet der Physik in Berührung.

3Studienabschluss

Nach seinem Studium an der Universität München ging er für ein Studienjahr an die Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin zu den Physikern Hermann von Helmholtz und Gustav Kirchhoff sowie dem Mathematiker Karl Weierstrass. Im Oktober 1878 bestand Planck seine Lehramtsprüfung.

4Außerordentlicher Professor

Im April 1885 ernannte die Universität Kiel Planck zum außerordentlichen Professor für theoretische Physik.

51. Ehe

Im März 1887 heiratete Planck Marie Merck (1861–1909), die Schwester eines Schulfreundes, und zog mit ihr in eine Untermietwohnung in Kiel.

6Ernennung zum ordentlichen Professor

1889 wurde er zum Nachfolger von Kirchhoff an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin ernannt – vermutlich dank der Fürsprache von Helmholtz – und wurde 1892 ordentlicher Professor.

7Veröffentlichung seiner Abhandlung über Thermodynamik

Er veröffentlichte 1897 seine Abhandlung über Thermodynamik. Er schlug eine thermodynamische Grundlage für Svante Arrhenius' Theorie der elektrolytischen Dissoziation vor.

8Tod von Marie Planck

Nach mehreren glücklichen Jahren starb Marie Planck im Juli 1909, möglicherweise an Tuberkulose.

92. Ehe

Im März 1911 heiratete Planck seine zweite Frau, Marga von Hoesslin (1882–1948).

10Der Nobelpreis

Die Entdeckung des Planckschen Wirkungsquantums ermöglichte es ihm, ein neues universelles System physikalischer Einheiten zu definieren (wie die Planck-Länge und die Planck-Masse), die alle auf fundamentalen physikalischen Konstanten basieren, auf denen ein Großteil der Quantentheorie beruht. In Anerkennung von Plancks grundlegendem Beitrag zu einem neuen Zweig der Physik wurde ihm der Nobelpreis für Physik für 1918 verliehen (er erhielt die Auszeichnung tatsächlich 1919).

11Ruhestand

Er wurde am 10. Januar 1926 in Berlin emeritiert und sein Nachfolger wurde Erwin Schrödinger.

12Zerstörung seines Hauses

Im Februar 1944 wurde sein Haus in Berlin bei einem Luftangriff vollständig zerstört, wobei alle seine wissenschaftlichen Aufzeichnungen und Korrespondenzen vernichtet wurden.

13Erwin (sein Sohn) wurde hingerichtet

1944 wurde Plancks Sohn Erwin nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli von der Gestapo verhaftet. Er wurde im Oktober 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Erwin wurde im Januar 1945 im Berliner Strafgefängnis Plötzensee hingerichtet. Der Tod seines Sohnes zerstörte einen Großteil von Plancks Lebenswillen.

14Tod

Nach Kriegsende wurden Planck, seine zweite Frau und ihr gemeinsamer Sohn zu einem Verwandten nach Göttingen gebracht, wo Planck am 4. Oktober 1947 starb.