Mozart
Mozart kündigt
Wien, Österreich
Der Komponist wurde im darauffolgenden März nach Wien gerufen, wo sein Arbeitgeber, Erzbischof Colloredo, an den Feierlichkeiten zur Thronbesteigung Josephs II. teilnahm. Mozart, frisch von seiner Verehrung in München, war beleidigt, als Colloredo ihn als bloßen Diener betrachtete, und insbesondere, als der Erzbischof ihm verbot, bei Gräfin Thun vor dem Kaiser für ein Honorar aufzutreten, das der Hälfte seines jährlichen Salzburger Gehalts entsprach. Im Mai spitzte sich der darauffolgende Streit zu, Mozart versuchte zu kündigen und wurde abgewiesen. Die Erlaubnis wurde im folgenden Monat erteilt, aber der Komponist wurde auf grob beleidigende Weise entlassen, was durch den Haushofmeister des Erzbischofs, Graf Arco, vollzogen wurde. Mozart beschloss, sich als freischaffender Musiker und Komponist in Wien niederzulassen.
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