Römisches Reich
Mailänder Vereinbarung
Mediolanum, Römisches Reich (heute Mailand, Italien)
Die Mailänder Vereinbarung war das Abkommen vom Februar 313 n. Chr., Christen innerhalb des Römischen Reiches wohlwollend zu behandeln. Der weströmische Kaiser Konstantin I. und Kaiser Licinius, der den Balkan kontrollierte, trafen sich in Mediolanum (dem heutigen Mailand) und vereinbarten unter anderem, die Politik gegenüber den Christen nach dem Toleranzedikt, das Kaiser Galerius zwei Jahre zuvor in Serdica erlassen hatte, zu ändern. Die Mailänder Vereinbarung verlieh dem Christentum einen rechtlichen Status und eine Atempause von der Verfolgung, machte es jedoch nicht zur Staatskirche des Römischen Reiches. Dies geschah erst 380 n. Chr. mit dem Edikt von Thessalonica.
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