St. Patrick's Day
Irische Tradition
Irland
Irische Regierungsminister reisen zu offiziellen Besuchen in verschiedene Länder rund um den Globus, um den St. Patrick's Day zu feiern und Irland zu fördern. Am bekanntesten ist der Besuch des irischen Taoiseach (irischer Premierminister) beim US-Präsidenten, der am oder um den St. Patrick's Day stattfindet. Traditionell überreicht der Taoiseach dem US-Präsidenten eine mit Kleeblättern gefüllte Schale aus Waterford-Kristall. Diese Tradition begann 1952, als der irische Botschafter in den USA, John Hearne, eine Schachtel mit Kleeblättern an Präsident Harry S. Truman schickte. Von da an wurde es zur jährlichen Tradition des irischen Botschafters in den USA, das St. Patrick's Day-Kleeblatt einem Beamten der US-Regierung zu überreichen, obwohl die Kleeblattübergabe bei einigen Gelegenheiten vom irischen Taoiseach oder dem irischen Präsidenten persönlich in Washington an den US-Präsidenten erfolgte, wie etwa als Präsident Dwight D. Eisenhower 1956 den Taoiseach John A. Costello und 1959 Präsident Seán T. O'Kelly traf, oder als Präsident Ronald Reagan 1986 den Taoiseach Garret FitzGerald und 1987 den Taoiseach Charles J. Haughey traf. Erst nach dem Treffen zwischen Taoiseach Albert Reynolds und Präsident Bill Clinton im Jahr 1994 wurde die Kleeblatt-Zeremonie jedoch zu einem jährlichen Ereignis für die Staatsoberhäupter beider Länder zum St. Patrick's Day.
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