1Geburt

Saizew wurde in Jeleninskoje, Gouvernement Orenburg, in eine russische Bauernfamilie geboren und wuchs im Uralgebirge auf, wo er durch die Jagd auf Hirsche und Wölfe mit seinem Großvater und seinem älteren Bruder das Schießen lernte.

2Abschluss

Er absolvierte sieben Klassen der Mittelschule. 1930 schloss er eine Baufachschule in Magnitogorsk ab, wo er eine Ausbildung zum Schlosser erhielt. Er absolvierte zudem Buchhaltungskurse.

3Teil der 62. Armee in Stalingrad

Er wurde dem 1047. Schützenregiment der 284. „Tomsker“ Schützendivision zugeteilt, die am 17. September 1942 Teil der 62. Armee in Stalingrad wurde.

4Saizew wurde mit dem Titel Held der Sowjetunion ausgezeichnet

Am 22. Februar 1943 wurde Saizew mit dem Titel Held der Sowjetunion ausgezeichnet. Er kehrte an die Front zurück und beendete den Krieg in der Schlacht um die Seelower Höhen in Deutschland im Rang eines Hauptmanns. Er wurde 1943 Mitglied der Kommunistischen Partei.

5Saizews Tod

Saizew ließ sich in Kiew nieder, wo er an einer Textiluniversität studierte, bevor er eine Anstellung als Ingenieur fand. Er stieg zum Direktor einer Textilfabrik in Kiew auf und blieb in dieser Stadt, bis er am 15. Dezember 1991 im Alter von 76 Jahren starb, elf Tage vor der Auflösung der Sowjetunion.

6Duell – Enemy at the Gates

Der Spielfilm Duell – Enemy at the Gates (2001) mit Jude Law in der Rolle des Saizew basiert teilweise auf William Craigs Buch Duell auf Leben und Tod (1973), das ein „Scharfschützenduell“ zwischen Saizew und einem Direktor der Wehrmacht-Scharfschützenschule, Major Erwin König, beschreibt. Saizew gibt in seinen eigenen Memoiren an, dass ein dreitägiges Duell tatsächlich stattgefunden habe und dass der von ihm getötete Scharfschütze der Leiter einer Scharfschützenschule bei Berlin gewesen sei.

7Wassili Saizew wurde auf dem Mamajew-Hügel in Wolgograd mit vollen militärischen Ehren beigesetzt

Am 31. Januar 2006 wurde Wassili Saizew auf dem Mamajew-Hügel in Wolgograd mit vollen militärischen Ehren beigesetzt.