Weltbank
Stimmrechte bei der Weltbank wurden überarbeitet, um den Einfluss der Entwicklungsländer zu stärken
Washington D.C., USA
Im Jahr 2010 wurden die Stimmrechte bei der Weltbank überarbeitet, um den Einfluss der Entwicklungsländer, insbesondere Chinas, zu stärken. Die Länder mit dem größten Stimmrecht sind nun die Vereinigten Staaten (15,85 %), Japan (6,84 %), China (4,42 %), Deutschland (4,00 %), das Vereinigte Königreich (3,75 %), Frankreich (3,75 %), Indien (2,91 %), Russland (2,77 %), Saudi-Arabien (2,77 %) und Italien (2,64 %). Im Rahmen der Änderungen, bekannt als 'Voice Reform – Phase 2', gehörten neben China auch Südkorea, die Türkei, Mexiko, Singapur, Griechenland, Brasilien, Indien und Spanien zu den Ländern, die signifikante Zuwächse verzeichneten. Das Stimmrecht der meisten entwickelten Länder wurde reduziert, ebenso wie das einiger weniger Entwicklungsländer wie Nigeria. Die Stimmrechte der Vereinigten Staaten, Russlands und Saudi-Arabiens blieben unverändert.
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