Gordian I. ruft sich selbst zum Kaiser aus
Zeit: Mär, 238
Ort: Rom
Details: Einige junge Aristokraten in Afrika ermordeten den kaiserlichen Steuereintreiber und wandten sich dann an den Regionalgouverneur Gordian mit der Forderung, er solle sich selbst zum Kaiser ausrufen. Gordian stimmte widerwillig zu, aber da er fast 80 Jahre alt war, beschloss er, seinen Sohn zum Mitkaiser mit gleicher Macht zu machen. Der Senat erkannte Vater und Sohn als Kaiser Gordian I. bzw. Gordian II. an. Ihre Herrschaft dauerte jedoch nur 20 Tage. Capelianus, der Gouverneur der benachbarten Provinz Numidien, hegte einen Groll gegen die Gordiane. Er führte eine Armee gegen sie und besiegte sie bei Karthago entscheidend. Gordian II. wurde in der Schlacht getötet, und als Gordian I. diese Nachricht hörte, erhängte er sich. Gordian I. und II. wurden vom Senat vergöttlicht.
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Ungefähre Reihenfolge. Manche Ereignisse erscheinen möglicherweise nicht chronologisch, da oft nur das Jahr bekannt ist, sie liegen jedoch meist im selben Zeitraum.
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