Bibliotheken verändern und entwickeln sich weiter, um neuen Trends beim Medienkonsum der Nutzer gerecht zu werden
Zeit: 21st. Jahrhundert
Ort: Weltweit
Details: Im 21. Jahrhundert verändern und entwickeln sich Bibliotheken weiter, um neuen Trends beim Medienkonsum der Nutzer gerecht zu werden. Mehr denn je ist die Bibliothek des 21. Jahrhunderts eine digitale Bibliothek. Stand 2016 verfügen über 90 % der öffentlichen Bibliotheken über E-Book-Sammlungen, und über 25 % verleihen E-Reader oder Tablets. Bibliothekare sind zunehmend sowohl für physische als auch für digitale Sammlungen verantwortlich. Eine digitale Sammlung kann Quellen umfassen, die digital erstellt und verbreitet werden, bis hin zu physischen Dokumenten, die gescannt und in einem digitalen Format bereitgestellt werden. Digitale Bibliotheken bringen eine ganze Reihe neuer Herausforderungen mit sich, wie zum Beispiel: wie die Ressourcen an die Nutzer verteilt werden, ob eine Authentifizierung erforderlich ist und die Kompatibilität der Hardware oder Software der Nutzer. Zusätzlich ziehen neue Trends Nutzer aus anderen Gründen als nur wegen Büchern in die Bibliotheken. Die Maker-Bewegung und Maker-Spaces sind ein neuer Trend, der die Kreativität fördern und den Bibliotheksnutzern einen Raum zum Basteln, Erfinden und geselligen Beisammensein bieten soll. Maker-Spaces bieten sowohl High- als auch Low-Tech-Medien, wobei sich viele auf fortschrittliche Technologien wie 3D-Drucker oder Virtual Reality konzentrieren und diese Nutzern zugänglich machen, die sonst möglicherweise keinen Zugang dazu hätten. Viele bieten auch Video- und Audio-Aufnahmestudios, komplett mit fortschrittlichen Computern, um Nutzern bei der Bearbeitung ihrer Kreationen zu helfen.
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Ungefähre Reihenfolge. Manche Ereignisse erscheinen möglicherweise nicht chronologisch, da oft nur das Jahr bekannt ist, sie liegen jedoch meist im selben Zeitraum.
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