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Assyrien

Assurbanipal „ungewöhnlich gebildeter König“

669 v. Chr.
Assyrien

Unter Assurbanipal (669–627 v. Chr.), einem für seine Zeit ungewöhnlich gebildeten König, der Sumerisch, Akkadisch und Aramäisch sprechen, lesen und schreiben konnte, erstreckte sich die assyrische Herrschaft vom Kaukasus (heutiges Armenien, Georgien und Aserbaidschan) im Norden bis nach Nubien, Ägypten, Libyen und Arabien im Süden und vom östlichen Mittelmeer, Zypern und Antiochia im Westen bis nach Persien, Kissia und dem Kaspischen Meer im Osten. Letztendlich eroberte Assyrien Babylonien, Chaldäa, Elam, Medien, Persien, Urartu (Armenien), Phönizien, Aram/Syrien, Phrygien, die neo-hethitischen Staaten, die hurritischen Länder, Arabien, Gutium, Israel, Juda, Samarra, Moab, Edom, Korduene, Kilikien, Mannea und Zypern und besiegte Skythen, Kimmerier, Lydier, Nubier, Äthiopier und andere bzw. zwang sie zur Tributzahlung. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Reich die gesamten heutigen Nationen Irak, Syrien, Ägypten, Libanon, Israel, Jordanien, Kuwait, Bahrain und Zypern sowie große Teile des Iran, Saudi-Arabiens, der Türkei, des Sudan, Libyens, Armeniens, Georgiens und Aserbaidschans.

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