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Beethoven

Letzter öffentlicher Auftritt als Solist

Mai, 1814
Wien, Österreich

Beethovens Hörverlust hinderte ihn nicht am Komponieren, machte aber das Auftreten bei Konzerten – eine wichtige Einnahmequelle in dieser Lebensphase – zunehmend schwierig. (Dies trug auch wesentlich zu seinem sozialen Rückzug bei.) Czerny bemerkte, dass Beethoven bis 1812 Sprache und Musik noch normal hören konnte. Doch im April und Mai 1814 absolvierte er mit seinem Klaviertrio op. 97 (bekannt als „Erzherzog-Trio“) seine letzten öffentlichen Auftritte als Solist. Der Komponist Louis Spohr bemerkte: „das Klavier war sehr verstimmt, was Beethoven wenig kümmerte, da er es nicht hörte; von der Virtuosität des Künstlers war kaum noch etwas übrig; ich war zutiefst betrübt.“ Ab 1814 benutzte Beethoven für Unterhaltungen Hörrohre, die von Johann Nepomuk Maelzel entworfen wurden, und eine Reihe dieser Geräte ist im Beethoven-Haus in Bonn ausgestellt.

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