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Dwight D. Eisenhower

Open Skies

Montag Jul 18, 1955
Genf, Schweiz

Im Jahr 1955 zielte die amerikanische Atomwaffenpolitik primär auf Rüstungskontrolle statt auf Abrüstung ab. Das Scheitern der Verhandlungen über Rüstung bis 1955 war hauptsächlich auf die Weigerung der Russen zurückzuführen, jegliche Art von Inspektionen zuzulassen. Bei Gesprächen in London in jenem Jahr äußerten sie die Bereitschaft, über Inspektionen zu diskutieren; das Blatt wendete sich dann gegen Eisenhower, als er mit einer mangelnden Bereitschaft der USA reagierte, Inspektionen zuzulassen. Im Mai desselben Jahres stimmten die Russen der Unterzeichnung eines Vertrags zu, der Österreich die Unabhängigkeit gewährte, und ebneten den Weg für einen Genfer Gipfel mit den USA, Großbritannien und Frankreich. Auf der Genfer Konferenz präsentierte Eisenhower einen Vorschlag namens "Open Skies", um die Abrüstung zu erleichtern, der Pläne vorsah, dass Russland und die USA sich gegenseitig Zugang zu ihrem Luftraum für eine offene Überwachung der militärischen Infrastruktur gewähren sollten. Der russische Führer Nikita Chruschtschow wies den Vorschlag rundweg zurück.

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