Eine HistoryDraft-Geschichte·38 Beta
Die Finanzkrise von 2007–2008, auch bekannt als globale Finanzkrise und Finanzkrise 2008, wird von vielen Ökonomen als die schwerwiegendste Finanzkrise seit der Großen Depression der 1930er Jahre angesehen. Sie begann 2007 mit einer Krise auf dem US-amerikanischen Subprime-Hypothekenmarkt und entwickelte sich mit dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 zu einer ausgewachsenen internationalen Bankenkrise. Übermäßige Risikobereitschaft von Banken wie Lehman Brothers trug dazu bei, die finanziellen Auswirkungen weltweit zu verstärken. Massive Rettungspakete für Finanzinstitute sowie andere palliative geld- und fiskalpolitische Maßnahmen wurden eingesetzt, um einen möglichen Zusammenbruch des Weltfinanzsystems zu verhindern. Dennoch folgte auf die Krise ein weltweiter wirtschaftlicher Abschwung, die Große Rezession. Die asiatischen Märkte (China, Hongkong, Japan, Indien usw.) waren unmittelbar nach der US-Subprime-Krise betroffen und zeigten hohe Volatilität. Die europäische Schuldenkrise, eine Krise im Bankensystem der Euro-Länder, folgte später. Im Jahr 2010 wurde in den USA nach der Krise der Dodd–Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act erlassen, um "die Finanzstabilität der Vereinigten Staaten zu fördern". Die Kapital- und Liquiditätsstandards von Basel III wurden von Ländern auf der ganzen Welt übernommen.
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