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Johann Sebastian Bach

Kapellmeister

1717
Köthen, Deutschland

Leopold, Fürst von Anhalt-Köthen, stellte Bach 1717 als seinen Kapellmeister (Musikdirektor) ein. Fürst Leopold, selbst Musiker, schätzte Bachs Talente, bezahlte ihn gut und ließ ihm beträchtliche Freiheit beim Komponieren und Aufführen. Der Fürst war Calvinist und verwendete keine aufwendige Musik in seinem Gottesdienst; dementsprechend war der Großteil von Bachs Werk aus dieser Zeit weltlich, darunter die Orchestersuiten, Cellosuiten, Sonaten und Partiten für Solovioline sowie die Brandenburgischen Konzerte.

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