Severo Ochoa
Leitung weltweit führender biochemischer Einrichtungen
Deutschland
Ochoa verließ Spanien und kehrte zu Meyerhofs Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie zurück, das inzwischen nach Heidelberg verlegt worden war, wo Ochoa einen grundlegend veränderten Forschungsschwerpunkt vorfand. Bis 1936 war Meyerhofs Labor zu einer der weltweit führenden biochemischen Einrichtungen geworden, die sich auf Prozesse wie Glykolyse und Gärung konzentrierte. Anstatt Muskeln beim „Zucken“ zu untersuchen, reinigte und charakterisierte das Labor nun die Enzyme, die an der Muskelaktion beteiligt waren, aber auch an der Hefegärung.
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