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Freiheitsstatue

Gustave Eiffel

1880
Frankreich

Im Jahr 1880 konnte Bartholdi die Dienste des innovativen Konstrukteurs und Bauunternehmers Gustave Eiffel gewinnen. Eiffel und sein Statiker Maurice Koechlin beschlossen, den Pfeiler aufzugeben und stattdessen einen eisernen Fachwerkturm zu errichten. Eiffel entschied sich gegen eine völlig starre Struktur, da dies dazu führen würde, dass sich Spannungen in der Haut ansammeln und schließlich zu Rissen führen würden. Ein sekundäres Skelett wurde am zentralen Pylon befestigt. Um der Statue zu ermöglichen, sich bei Wind im New Yorker Hafen leicht zu bewegen und sich bei heißem Sommerwetter auszudehnen, verband er die Stützstruktur lose mit der Haut mittels flacher Eisenstangen, die in einem Netz aus Metallbändern, den sogenannten "Sätteln", gipfelten, die an die Haut genietet wurden und so für festen Halt sorgten. In einem arbeitsintensiven Prozess musste jeder Sattel individuell angefertigt werden. Um galvanische Korrosion zwischen der Kupferhaut und der eisernen Stützstruktur zu verhindern, isolierte Eiffel die Haut mit asbesthaltigem Schellack.

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