Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung
Genfer Konferenz
Genf, Schweiz
Als Reaktion auf die Sorge der Entwicklungsländer (am wenigsten entwickelte Länder, LDC) über ihre sich verschlechternde Position im Welthandel stimmte die Generalversammlung der Vereinten Nationen für eine einmalige Konferenz. Diese frühen Diskussionen ebneten den Weg für neue IWF-Fazilitäten zur Finanzierung von Ausfällen bei Rohstoffeinnahmen sowie für allgemeine Präferenzsysteme, die den Zugang zu den Märkten des Nordens für Industrieimporte aus dem Süden verbesserten. In Genf waren die LDCs mit ihrem Vorschlag erfolgreich, die Konferenz samt ihrem Sekretariat zu einem ständigen Organ der UN zu machen, das alle vier Jahre tagt. Beim Treffen in Genf wurde Raul Prebisch – ein prominenter argentinischer Ökonom der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik (ECLA) – der erste Generalsekretär der Organisation.
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