Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung
Konferenz von Neu-Delhi
Neu-Delhi, Indien
Die Konferenz von Neu-Delhi, die im Februar und März 1968 stattfand, war ein Forum, das es den Entwicklungsländern ermöglichte, eine Einigung über die Grundprinzipien ihrer Entwicklungspolitik zu erzielen. Die Konferenz in Neu-Delhi bot die Gelegenheit, Programme endgültig zu verabschieden. Die Konferenz gab einen wichtigen Anstoß, den Norden dazu zu bewegen, die Resolutionen der UNCTAD I umzusetzen und allgemeine Präferenzen einzuführen. Das Ziel für private und öffentliche Mittelzuflüsse an die LDCs wurde auf 1 % des BSP des Nordens angehoben, doch die Industrieländer verpflichteten sich nicht dazu, dieses Ziel bis zu einem bestimmten Datum zu erreichen. Dies hat sich bei UNCTAD-Konferenzen als ständiger Diskussionspunkt erwiesen. Die Konferenz führte zum Internationalen Zuckerübereinkommen, das darauf abzielt, die Weltmarktpreise für Zucker zu stabilisieren.
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