Heiligenstädter Testament
Zeit: Mittwoch Okt 6, 1802
Ort: Heiligenstadt, Österreich
Details: Auf Anraten seines Arztes zog er von April bis Oktober 1802 in die kleine österreichische Stadt Heiligenstadt vor den Toren Wiens, um zu versuchen, sich mit seinem Zustand abzufinden. Dort verfasste er das heute als „Heiligenstädter Testament“ bekannte Dokument, einen Brief an seine Brüder, in dem er seine Gedanken an Selbstmord aufgrund seiner zunehmenden Taubheit festhielt und seinen Entschluss dokumentierte, für und durch seine Kunst weiterzuleben. Der Brief wurde nie tatsächlich abgeschickt und nach seinem Tod in den Papieren des Komponisten entdeckt. Die Briefe an Wegeler und Amenda waren nicht so verzweifelt; in ihnen kommentierte Beethoven auch seinen anhaltenden beruflichen und finanziellen Erfolg in dieser Zeit sowie seine Entschlossenheit, wie er es gegenüber Wegeler ausdrückte, „das Schicksal beim Schopf zu packen; es soll mich gewiss nicht ganz niederbeugen.“ Im Jahr 1806 notierte Beethoven auf seinen musikalischen Skizzen: „Deine Taubheit sei kein Geheimnis mehr – auch in der Kunst nicht.“
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Ungefähre Reihenfolge. Manche Ereignisse erscheinen möglicherweise nicht chronologisch, da oft nur das Jahr bekannt ist, sie liegen jedoch meist im selben Zeitraum.
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Heute - 6 October














































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